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Weit gereist: Tamarinde, die exotische Zutat in der heimischen Küche

Sind Sie auch gern auf der Suche nach neuen Gewürzen und Produkten, die Ihren Speiseplan bereichern? Dann könnte Tamarinde bald in Ihrer Küche einziehen! Die exotische Frucht des Tamarindenbaums liefert mit Fruchtmark und Samen ein außergewöhnliches Gewürz, das die meisten Gourmets nur als Bestandteil der Worcestersauce kennen. Erfahren Sie jetzt mehr über Tamarinden, die auch Indische Datteln oder Sauerdatteln genannt werden, lernen Sie die Früchte und die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten kennen.

Tamarinde: Was ist das eigentlich genau?

Obwohl das Wort „Rinde“ im Namen steckt, hat Tamarinde mit der gewöhnlichen Baumrinde nichts zu tun. Die ursprüngliche Herkunft des Tamarindenbaums liegt vermutlich in Afrika. Heutige Anbaugebiete befinden sich in Indien, Thailand und im Nahen Osten. Der Baum trägt längliche Hülsenfrüchte, die umgangssprachlich auch als Schoten bezeichnet werden. Die Früchte sind ungefähr 5 bis 20 cm lang, haben einen runden Querschnitt und eine leichte Krümmung. Auf den ersten Blick könnte man die länglichen Hülsen mit der zimtfarbenen bis braunen Färbung für überdimensionierte Erdnüsse halten. Innen befinden sich die Samen, umgeben von einem bräunlichen bis schwarzroten Fruchtmark. In der Heimat der Tamarindenbäume kommen auch die Blätter auf den Tisch – nur die Rinde des Baumes wird nicht verzehrt.

Die Verwendung von Tamarinde

Die Früchte werden in der indischen, thailändischen und mexikanischen Küche verwendet. In Brasilien und Afrika sind Tamarinden ebenfalls beliebt. Für den Verzehr werden alle Teile der Tamarindenfrucht verwendet. Das Fruchtfleisch eignet sich zum Kandieren, das ist in Asien zusammen mit Chilis eine Zubereitungart, die eine würzige Knabberei ergibt. Schalen und Kerne werden gekocht oder geröstet. Auch die ganzen Früchte können eingelegt, getrocknet und gemahlen werden. Der Geschmack ist süß bis sauer, oft intensiv und erinnert an Zitronensaft. Konserviertes Tamarindenmark und getrocknete, gemahlene Kerne und Schalen sind sehr lange haltbar. Besonders interessant ist die Verwendung für viele asiatische Gerichte, aber auch als Zutat für erfrischende Limonaden.

Gesunde Tamarinde – eine Entdeckung wert

Die Früchte enthalten zahlreiche Mineralien und Spurenelemente, zum Beispiel Eisen, Calcium und Phosphor, Thiamin, Riboflavin und Niacin sowie einen hohen Anteil an Vitamin D. Der relativ hohe Anteil an Eisen macht Tamarindenfrüchte zu einem interessanten Nahrungsmittel für alle, die sich vegan ernähren.

Neugierig auf Tamarinde?

Bei uns finden Sie ein raffiniertes Produkt, das den faszinierenden Geschmack der Tamarinde in den Mittelpunkt stellt. Das Tamarinde-Dattel-Chutney sorgt mit einer gelungenen Verbindung beider Früchte für eine wahre Geschmacksexplosion. Tamarindenmark wird mit süßen Datteln kombiniert, dazu kommt mit schwarzem Senf und rotem Chili eine würzig-scharfe Note. Das Chutney passt hervorragend zu vielen Gerichten mit asiatischem oder arabischem Touch, ergänzt aber auch einheimische Speisen hervorragend und schmeckt super als Dip zu kleinen Knabbereien. Ausgezeichnet passt das Chutney zu Käse, Lamm- und Schweinefleisch. Experimentieren Sie ruhig selbst und entdecken Sie die vielseitigen Aromen, die in dem kräftigen Chutney stecken! Das Produkt ist hausgemacht, vegan und glutenfrei – und selbstverständlich ohne Konservierungsstoffe. Bestellen Sie Ihr Tamarinde-Dattel-Chutney am besten noch heute, dann lässt der feine Geschmack nicht lange auf sich warten.

Artischocken mit Schalotten und kleinen Kartoffeln dazu Zitrone-Ingwer-Crème

Artischocken mit Zitrone-Ingwer-Crème

Artischocken sind etwas wundervolles. Leider ist ihre Verarbeitung etwas mühselig und sie sind auch nicht das ganze Jahr erhältlich. Allerdings funktioniert dieses Rezept wirklich prima mit TK-Artischockenböden. Das Gericht ist schnell und einfach zubereitet  und lässt sich auch gut vorbereiten. Ihre Gäste werden staunen und nach mehr bitten. Servieren Sie dazu ein schönes Glas Weißwein.

Zutaten für 2 Personen:

  • 250g Artischockenböden, halbiert oder 4 große Artischocken
  • 200g kleine Kartoffen, z.B. Bamberger Hörnchen oder Drillinge
  • 8 Schalotten, geschält
  • 1 Fuß (!) Knoblauch, am besten eignet sich frischer, geschält
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4-5 Thymianzweige
  • 2 Rosmarinzweige
  • 200ml trockener Weißwein
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 50ml Olivenöl
  • 1 TL Korindersamen
  • 1/2 TL red Bird Eye Chilis

Zitrone-Ingwer-Creme:

  • 1 Becher Crème fraîche
  • 60g Parmesan, gerieben
  • 10g Basilikumblätter
  • 30-50g Ziffels Zitrone-Ingwer Pickles

Die Zubereitung:

Den Backofen auf 190° Umluft anheizen.

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Tahini Dip für Gemüse und Rohkost

Wir finden: Tahini gehört in jedem Haushalt.

Tahin ist ein vielseitig einsetzbares Püree aus bei niedriger Temperatur gerösteten und feingemahlenen ganzen Sesamkörnern. Das Röstverfahren ergibt einen besseren Geschmack und vermindert den Feuchtigkeitsgehalt, was vorteilhaft für die Haltbarkeit ist. Sesam ist für seinen hohen Nährwert bekannt: Er ist eine Proteinquelle, reich an Balaststoffen, enthält einen hohen Gehalt an Phosphor, Calcium, Magnesium, Eisen und ist auch reich an Selen und Kalium.

Zaubern wir aus Tahin einen wundervollen Dip

Dieser Dip ist köstlich, schnell gemacht und so toll: Sie werden ihn immer wieder machen. Sie brauchen nur eine Handvoll Zutaten und schon kann es losgehen. Servieren Sie diesen raffinierten Dip zu blanchiertem Gemüse, zu Salat (z.B. Möhren) oder einfach zu Gurkensticks.

Zutaten:

  • 50g Tahini (Sesampaste)
  • 1 Knoblauzehe
  • 1 TL Tamari (japanische Sojasauce)
  • 1 EL Roh-Rohr-Zucker
  • 1 EL Apfelessig
  • evtl. etwas Salz

So wird gemacht:

Alle Zutaten mit 2 bis 3 EL Wasser so lange verrühren bis eine glatte, dickflüssige Sauce entsteht. Ja genau: Das war es auch schon. Wenn Sie den Dip flüssiger haben möchten: Etwas mehr Wasser dazu geben.

Das Grundrezept stammt aus dem Buch: »Vegetarische Köstlichkeiten« von Yotam Ottolenghi und wird bei Yotam mit Honig zubereitet. Dieser Dip ist unsere vegane Variante. Das sehr empfehlenswerte, wunderschöne Buch können Sie hier versandkostenfrei bestellen.

Bengalische rote Linsen

Bengali Masoor Dal

Ich liebe diese Art Linsen zu kochen. Zunächst werden die Linsen mit frischem grünen Chili und Kurkuma gekocht, bis diese zu einen sämigen Brei zerfallen sind. Dann — und das ist wirklich typisch indisch — wird dieses Püree zweimal gewürzt. Die Linsen esse ich gerne als leichtes Mittagessen. Einen Gurkensalat dazu, evtl. etwas Brot oder Reis, ein fruchtiges Chutney und ich bin im bengalischen Himmel.

Zutaten:

  • 200 g rote Linsen (z.B. von Davert)
  • 6 grüne scharfe Chilischoten (oder nach Geschmack)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Meersalz
  • 650 ml Wasser
  • eine Hand voll frischer Kräuter (z. B. Korianderkraut, Minze, Estragon, Dill oder was Sie sonst im Garten haben. Gerne auch gemischt)

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Helbeh vegan, Kuchen mit Bockshornklee sooo lecker

Helbeh vegan: Weil wir Bockshornklee so lieben.

Was ist Helbeh? Genau diese Frage stellte sich uns auch. Als ich dieses Rezept sah (ja, wir lesen Kochbücher wie andere Romane;-) war sofort klar: So schnell wie möglich muss ich dieses Rezept ausprobieren. Dieser Kuchen wird schmecken, das wusste ich sofort. Der herbe, leicht bittere Geschmack des Bockshornklees — kontrapunktiert durch den mit Orangen- und Rosenblütenwasser aromatisierten Sirup — verleiht dem Helbeh ein einzigartiges Aroma. Ein Kuchen, den es zu backen lohnt.

Ottolenghi schreibt, der Kuchen solle einen Tag ruhen. Nun ja, so geduldig waren wir nicht. Aber in der Tat: Durch das Ruhen schmeckt er immer besser und ist selbst nach einer Woche noch frisch und lecker.

Unsere Variante »Helbeh vegan« ist eine Abwandlung des Rezeptes aus dem Buch »Jerusalem« von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi.

ZUTATEN:

  • 500 g feiner Hartweizengrieß
  • 75 g Mehl
  • 70 g Pinienkerne
  • 80 ml Olivenöl
  • 80 ml Sonnenblumenöl
  • 40 g Kokosfett, zerlassen
  • 2 TL Bockshornkleesamen
  • 1 1/2 TL Trockenhefe
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 25 g Mandelkerne, blanchiert und geschält

SIRUP:

  • 300 g Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 1/2 EL Orangenblütenwasser
  • 1 1/2 EL Rosenwasser

Das Rezept für Helbeh vegan

1| Grieß, Mehl und Pinienkerne in einer großen Schüssel mischen, Öle und Kokosfett unterrühren, dann zur Seite stellen.

2| Die Bockshornkleesamen mit 600 ml Wasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen und etwa 25 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, bis sie weich und aufgequollen sind. Abgießen — das Kochwasser dabei auffangen — und sobald der Sud soweit abgekühlt ist, dass er im Teig mit den Händen weiterverarbeitet werden kann, 180 ml davon nach und nach unter die Grießmischung rühren. Hefe, Backpulver und Salz hinzufügen. Den Teig anschließend durchkneten, bis er vollkommen glatt ist.

3| Eine runde Backform (24 cm Durchmesser) leicht mit Kokosfett einfetten und mit Backpapier auskleiden. Den Teig einfüllen und mit den Händen glattstreichen.

4| Mit einem kleinen, scharfen Messer ein Rautenmuster in die Oberfläche ritzen. In die Mitte der Rauten jeweils eine Mandel sanft in den Teig drücken. Die Form mit einem Geschirrtuch abdecken und den Teig etwas 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Kurz vor Ende der Ruhezeit den Backofen auf 220°C vorheizen.

5| Den Kuchen 20 Minuten auf der unteren Einschubleiste des Ofens backen. Die Temperatur dann auf 200°C herunterschalten und den Kuchen weitere 20 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Für die Garprobe einen Spieß hineinstechen. Wenn er sauber wieder herauskommt, ist der Kuchen fertig. Anderenfalls noch weiter backen.

6| Inzwischen den Zucker in einem kleinen Topf mit 100 ml Wasser verrühren. Zum Kochen bringen, den Zitronensaft hinzufügen und den Sirup 4 Minuten köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen, dann Orangenblüten- und Rosenwasser unterrühren.

7| Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort gleichmäßig mit dem gesamten Sirup übergießen. Vollständig auskühlen lassen, dann in Alufolie oder Backpapier verpacken und vor dem Servieren einen Tag ruhen lassen.

Lesen Sie auch unseren Artikel über Bockshornklee.

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