INFO

HÖRSTÜCK
Sechs Sprecher, Sopran, Ensemble mit Klavier und Elektronik

…solange man auf Gilft setze, werde dem Bienensterben nicht abzuhelfen sein. …

… Selig die langmütig sind, sie werden Kinder Gottes von jeher genannt. …

… Als die Astronauten seine Proben ins All pflanzten, stand Serge in seinem Garten und starrte in den Himmel. …

… Mit dem Klumpen Erde zwischen den Füßen …

Bernd Marcel Gonner, Creglingen

GRIMMIA SESSITANA oder Einfache Seligpreisungen

Die Universität Zürich schickt Moose ins All

Moose wachsen oft unter extremen Bedingungen. Ob die anpassungsfähigen Pflanzen auch im All oder auf dem Mars überleben könnten, erforschen Pflanzenbiologen der Universität Zürich. Gemeinsam mit Forschenden der Universität Potsdam lancieren sie ein Experiment auf der Internationalen Raumstation ISS. Eine Sojus-Rakete startet am 23. Juli 2014, mit Moosen bestückt, von Kasachstan aus ins All. Zum ersten Mal werden solch hoch entwickelte Pflanzen dem Weltraum direkt ausgesetzt. Nach der Rückkehr der Pflanzen wird das UZH-Team um Prof. Ueli Grossniklaus gemeinsam mit den deutschen Kollegen erforschen, wie stabil sich die Erbsubstanz unter solchen Bedingungen verhält. Dazu eignet sich das molekulargenetisch gut untersuchte Lebermoos ganz besonders. «Wir wollen das Ausmass an Erbgutschädigungen erfassen, die beispielsweise durch die extremen Strahleneinwirkungen im All auftreten», erklärt der Professor für Entwicklungsbiologie der Pflanzen. «Dank unseren Ergebnissen können wichtige Datenbanken für künftige Marsmissionen erstellt werden, um so Leben auf dem Mars zu finden», schliesst Ueli Grossniklaus.

Den Kosmos auf blutigen Anfang setzen.
Den Geburtskanal der Schöpfung weiten.
Ein Mantra lebt ewig•

Die Kybernetik weiß das die Idee des unbeschränken Wachstums überholt ist. Systeme können immer nur bis zu einer gewissen Grenze wachsen. Darüber hinaus zerstören sie sich selbst — mehr noch: Sie reißen ebenso noch benachbarte System gleich mit. Unter Berufung auf die Kybernetik (bzw. Biokybernetik) hat Vester systemisches («vernetztes») Denken propagiert, ein Ansatz, in dem die Eigenschaften eines Systems als ein vernetztes Wirkungsgefüge gesehen werden. Die einzelnen Faktoren verstärken oder schwächen andere Größen des Systems (Rückkopplung). Diese den ungeübten («linear denkenden») Betrachter verwirrende Vernetzung kann mit Hilfe der Methodik seines Sensitivitätsmodells in mehreren Arbeitsschritten mit Softwareunterstützung analysiert und begreifbar gemacht werden.